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Untersuchungsablauf

MR-Hüftarthrograhie mit trac-view

EASY, QUICK, COST EFFECTIVE. 


Trac-view® ist ein einfach zu handhabender diagnostischer Behelf, mit dessen Hilfe eine exakte MR-Bildgebung des Hüftgelenks einfach und kosteneffizient ermöglicht wird. 

Im Anschluss an die Arthrographie wird der Patient ohne großen Zeitaufwand (in wenigen Minuten) auf dem MR-Tisch positioniert und eine Knöchelschiene am Fuß der zu untersuchenden Extremität angelegt. Im nächsten Schritt wird Trac-view® am Ende des MR-Tisches platziert und die Knöchelschiene über ein Seilzugsystem mit einer Gewichtslast von
15 bis 20 Kilogramm verbunden. 

Bevor nun die Traktion zur Anwendung kommt, muss der Fuß der Gegenseite auf einer Abstützplatte positioniert werden, um eine Beckenkippung und einen damit einhergehenden Kraftverlust zu verhindern. Ohne den Patienten zu beeinträchtigen, wird der Gelenkraum durch die angewendete Zugkraft erweitert und ermöglicht dadurch eine Beurteilung der zentralen Anteile des Hüftgelenks. Mit Hilfe dieser Methode können Läsionen am Gelenksknorpel sowie pathologische Veränderungen am Labrum acetabulare und am Ligamentum capitis femoris erstmals exakt detektiert werden.

Nach der Untersuchung wird Trac-view® in wenigen Schritten wieder abgebaut und steht sogleich für die nächste Untersuchung bereit. Je nach Sequenzprotokoll sind Untersuchungszeiten zwischen 20 und 30 Minuten realisierbar.

Durch den Einsatz von Trac-view® profitieren vor allem junge Frauen und Männer mit Hüftbeschwerden. Denn diesen Patienten kann durch die verbesserte radiologische Diagnostik alternativ zum prothetischen Eingriff eine minimal-invasive Behandlungsmöglichkeit angeboten werden, wodurch das Gelenk saniert und eine drohende Gelenksprothese um Jahre verzögert wird.


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